Pflanzliches Mittel gegen Blattläuse selbst gemacht


Wer hat noch keine Bekanntschaft gemacht mit dem Feind der Zimmerpflanze Nummer eins:
der Blattlaus?!
Meistens schleppt man sie bereits aus dem Pflanzenparadies seines Vertrauens vereinzelt mit nach Hause, wo sie sich rasch vermehren und die liebgewonnene, bunte Blumenpracht in kürzester Zeit genussvoll verspachteln. Der größte Feind der Blattlaus ist zwar der Marienkäfer, den man sich dutzendweise sogar online nach Hause bestellen kann, aber, so putzig der kleine Krabbler auch ist, will man den tatsächlich in der Wohnung haben?
Für Gartenpflanzen ist der Marienkäfer eine gute Lösung. Für von Blattläusen befallene Zimmerpflanzen kann man sich ganz einfach selbst einen biologischen Kampfstoff herstellen, ganz ohne Zusatz von chemischen Giftsoffen:
Mit Handschuhen und Schere oder Messer bewaffnen, Weidenkörbchen über den Arm und dann geht’s raus in die Natur, Brennnesseln sammeln. Die vielseitige Heilpflanze ist wirkungsvoller als ihr Ruf. Zu Hause die geernteten Pflanzen in einen Eimer geben, mit Wasser übergießen, so daß alle Pflanzen gut bedeckt sind und ein bis zwei Tage stehen lassen. Das Wasser schwemmt die Wirkstoffe aus der Brennnessel. Danach füllt man den gewonnenen Sud in eine Sprühflasche und besprüht sehr gründlich seine Zierpflanzen damit. Nicht nur von oben, sondern auch unter die Blätter sprühen, denn da sitzen die kleinen, grünen Biester am häufigsten und halten ihre Fressorgien ab. Die Prozedur wiederholt man einige Male, bis keine Laus mehr übrig ist. Ungeduldige, die sich nicht ekeln, können vor dem Sprühen die meisten Läuse auch mit den Fingern vorsichtig von Blättern und Stielen streifen und erbarmungslos zwischen selbigen zerquetschen…

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