Mistel ( Viscum album )

Die Mistel kennt man auch unter dem Namen Albranken, Donnerbesen, Drudenfuß, Heiligkreuzholz, Hexenbesen oder, sehr altertümlich, Hexenchrut.
Die Mistel ist ein Schmarotzer und hält sich mit Hilfe von Saugwurzeln auf ihrem Wirt fest. Die immergrüne Pflanze wächst kugelförmig und hat lederartige, gelblich-grüne Blätter. Die Mistel bringt weißliche Beeren hervor, die innen schleimig und klebrig sind.
Man entdeckt den kugeligen Schmarotzer auf Tannen, Kiefern, Eichen, Pappeln, Föhren und Obstbäumen.
Die Misteln die auf Eichen und Pappeln sitzen, gelten als besonders heilkräftig. Man verwendet von der Mistel innerlich nur die Blätter und Stengel. Die Beeren sind giftig! Also Vorsicht damit! Am besten sammelt man die Mistel im März und April, dann hat die Pflanze kaum Beeren und man hat weniger Arbeit damit, die klebrigen Beeren abzupflücken.
Die Mistel beeinflusst den Drüsenhaushalt z.B. auch die Bauchspeicheldrüse positiv und fördert den Stoffwechsel.

Die Mistel als Tee verabreicht hilft bei:
-Arterienverkalkung
-Schlaganfall
-Lungenblutung
-Darmblutung
-Kreislaufstörungen
-hohem und niedrigem Blutdruck
-Schwindelgefühle
-Ohrensausen
-Sehstörungen
-Nachblutungen im Wochenbett
-Angstgefühle
-Atemnot
-Unfruchtbarkeit der Frau

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