Johanniskraut ( Hypericum perforatum )

Das Johanniskraut kennt man auch unter dem Namen Christi Kreuzblut, Christi Wunderkraut, Unseres Herrgotts Wundenkraut, Gottesgnadenkraut, Herrgottsblut oder Johannesblut.
Die Heilpflanze kann bis zu 60 cm hoch werden. Der Stengel verzweigt sich schnell und endet in goldgelben Blüten. Um das Johanniskraut sicher zu identifizieren, zerdrückt man mit den Fingern eine der voll aufgegangenen Blüten. Fließt ein roter Saft heraus, ist es das Johanniskraut.

Das Kraut blüht von Juli bis September und man findet es an Weg- und Waldrändern und auf Hügeln und Wiesen.
Man sammelt das blühende Kraut für Tee und Bäder. Aus den Blüten gewinnt man das Johannisöl.

Das Johanniskraut als Tee verabreicht hilft bei:
-Nervenverletzungen
-nervöse Beschwerden
-Stoßverletzungen

Das Johanniskraut als Tee eingenommen in Verbindung mit Johanniskrautsitzbädern hilft bei:
-Sprachstörungen
-unruhiger Schlaf
-hysterische Anfälle
-Nachtwandeln
-Bettnässen
-Depressionen

Das aus den Blüten gewonnene Johannisöl äußerlich angewendet hilft bei:
-offenen Wunden
-frischen Verletzungen
-Blutergüssen
-Drüsenschwellungen
-rauer Gesichtshaut
-Rückenschmerzen
-Hexenschuß
-Ischias
-Rheumatismus

Bookmark the permalink.

Comments are closed.