Nadjas Welt

Hallo da draußen. Ich bin die Nadja und dies ist meine kleine Kolumne querbeet durch alle Themen. Was mich im täglichen Leben erheitert, zum Nachdenken bringt oder aufregt, schreibe ich nieder, in der Hoffnung jemanden damit zu amüsieren oder ebenfalls zum Nachdenken anzuregen. Viel Spaß beim Lesen, Eure Nadja

die Korona-Krise

Neulich ist mir aufgefallen, was ich für ein wahnsinniges Glück habe! Da geht gerade dieses Schreckgespenst in Gestalt dieses SARS-CoV-2- Virus aus der Familie der Coronaviren um. Man kann es nicht sehen, nicht riechen, nicht anfassen aber auf der ganzen Welt infizieren sich jeden Tag Menschen mit diesem Virus und erkranken mal mehr mal weniger schwer an „COVOID-19“ und einige sterben sogar daran. Überall melden sich Fachleute zu Wort und versuchen aufzuklären, was das eigentlich für eine Krankheit ist, die dieses Virus auslöst und wie man sich vor einer Infektion schützen kann. Indes haben andere „Experten“ nichts Besseres zu tun, als Panik, Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien zu verbreiten.

der Computerexperte

Vor einigen Jahren haben mein Mann und ich uns entschieden, für unsere Computerarbeit mal die Marke mit dem angeknabberten Fallobst auszuprobieren. Für ordentlich viereckig Geld haben wir uns die neueste, schnellste und größte Festplatte, Arbeitsbausteine und Grafikkarten zusammengestellt. Alles hübsch verpackt im wohlbekannten, schicken, copyright-geschützten weiß-silber-schwarzen Design. Das gute Stück hat jahrelang treue Dienste geleistet und auch diverse Umzüge schadlos überstanden. Aber nach mehreren Jahren auf unserer staubigen Mittelmeerinsel hat unser stolzes Flaggschiff plötzlich den Geist aufgegeben. Mitten in der Arbeit beschloss er unvermittelt, sich selbst abzuschalten.

Ich habe zur Zeit einen, was das leibliche Wohl angeht, ziemlich unkomfortablen Arbeitsplatz. Essen und Getränke muß man sich frühzeitig noch vor Arbeitsbeginn besorgen, da ich in meiner Schicht immer alleine bin, den Laden nicht verlassen darf und somit niemanden bitten kann, mir schnell einen Kaffee zu holen. Jetzt brauche ich aber spätestens gegen 15:00 Uhr meinen Wachmacher-Kaffee, um mich über meinen All-Nachmittäglichen Hänger herüber zu retten. Außerdem gestaltet sich so ein Arbeitstag viel angenehmer, wenn man sich ab und zu was Warmes über den Gaumen laufen lassen kann.

Da wohne ich jetzt schon fast vier Jahre auf Mallorca und habe es bis jetzt ganze drei ein halb mal ins Meer geschafft. Im Sommer, in der Saison, hat man immer so viel zu tun, dass entspannt am Strand zu liegen einfach nicht drin ist. Und wenn man mal frei hat, hat man wenig Lust ins Auto zu steigen und zum nächsten überfüllten Strand zu fahren, um sich zwischen den wie Sardinen aufgereihten Sonnenanbetern einzureihen. Aber jetzt hab ich keine Ausrede mehr. Seit neuestem wohne ich keine fünfzig Meter vom Strand entfernt. Ich muss nur über die Straße gehen.

der Knastköter

Ich kann nicht einmal ansatzweise das Gefühl beschreiben, das einen überfällt, wenn man ahnungslos nach einem langen Gewaltmarsch mit dem eigenen Jagdhund nach Hause kommt und dann feststellt, daß der alte Pflegehund, um den man sich seit Monaten kümmert, spurlos verschwunden ist! Zuerst glaub man es nicht und schaut in jeder möglichen und unmöglichen Ecke nach, bis man endlich fassungslos vor dem Loch im Zaun steht, durch das es sich buchstäblich durchgefressen hat!

die Drahtbürste

Neulich im Dorfbaumarkt: Mein Mann und ich wollten nur schnell mal rein huschen, um eine Drahtbürste zu kaufen. Der Laden ist auf drei Etagen verteilt und führt so ziemlich alles was man für, im und rund ums Haus so gebrauchen kann. Trotz intensiver Suche konnten wir keine Drahtbürste finden und so stellten wir uns notgedrungen an den Tresen und warteten artig, bis der Mitarbeiter dem Kunden vor uns 90 Cent für eine Schlauchschelle abgerechnet hatte.  Endlich der ungeteilten Aufmerksamkeit des leicht ungepflegten Schrates sicher, stellte meine Mann die einfache Frage:

Mercedes

Eines Tages wollte ich mit unserem alten 124-er Mercedes in den nächsten Ort fahren um einzukaufen. In letzter Zeit hatte der Wagen eine lästige Macke entwickelt: er ging manchmal mitten während der Fahrt aus und ließ sich nur schwer wieder starten. Er war deswegen schon ein paar Mal in der Werkstatt, aber immer wenn wir ihn vorführten, lief der Motor vorbildlich und schnurrte wie ein Kätzchen.  Also schickte man uns immer wieder unverrichteter Dinge nach Hause, weil ja nichts gefunden wurde. Groß gesucht wurde allerdings auch nicht.