Huflattich ( Tussilago farfara )

Der Huflattich ist einer der ersten, der nach dem Winter mit seinen gelben Blütenkelchen den nahenden Frühling ankündigt. Die großen, oben grünen uns auf der Unterseite silberweißen, filzigen Blätter entwickeln sich erst ab Mai und sind wesentlich heilkräftiger als die Blüten.
Der Huflattich wächst nur auf tonigem und lehmigem Boden.
Man sucht ihn auf feuchten Böden, nackten Böschungen, Kiesgruben, Brachland und Schutthalden.
Die Blüten haben schleimlösende und entzündungshemmende Eigenschaften.

Ein Tee aus den Blüten des Huflattich zubereitet vermischt mit etwas Honig hilft bei:
-Bronchitis
-Kehlkopfkatarrh
-Rachenkatarrh
-Bronchialasthma
-Brustfellentzündung
-beginnender Lungentuberkulose
-Husten
-Heiserkeit

Die großen Blätter des Huflattich haben einen hohen Vitamin-C-Gehalt und man kann sie als Suppengrün oder Frühlingssalat verwenden. Sobald man sie ab Mai sammeln kann, mischt man sie bei der Zubereitung des Tees mit bei.

Huflattich als gewaschenen, zerdrückten Blätterbrei auf die zu behandelnde Körperstelle gelegt, hilft bei:
-Lungenerkrankung
-Gewebeverletzung
-blaurote Anschwellungen
-Schleimbeutelentzündungen

Huflattichdämpfe, sowohl von Blüten als auch von Blättern, mehrmals am Tag inhaliert, helfen bei:
-chronischer Bronchitis
-erstickender Atemnot

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