Hirtentäschel ( Capsella bursa-pastoris )

Das Hirtentäschel kennt man auch unter dem Namen Blutkraut, Gänsekresse, Herzelkraut, Seckelkraut oder Täschelkraut.
Der Stengel erreicht eine Höhe von bis zu 40 cm. Seine unregelmäßig gezackten Blätter ähneln denen des Löwenzahn. Die Blüten sind winzig und haben eine schmutzig-weiße Farbe. Sie bilden eine Doldentraube, die sich zu einer langen Fruchttraube auswächst. An dünnen Stengelchen unterhalb der Blüten hängen kleine herzförmige Schoten, die sich lederartig anfühlen.

Das Hirtentäschel wächst praktisch überall: auf Wegen, Wiesen, Brachland, Gräben, Böschungen, Feldern, auf frisch aufgeschütteten Erdhügeln und vielleicht sogar in Ihrem Garten. Es wird oft als lästiges Unkraut empfunden und erbarmungslos herausgerissen. Dabei ist es eine hochwertige Heilpflanze! Sie blüht von März bis November.

Das Hirtentäschel als Tee verabreicht hilft bei:
-Nasenbluten
-Magenbluten
-Darmbluten
-unregelmäßigen Gebärmutterblutungen
-starke Menstruationsblutungen
-Regulierung der Periode während der Pubertät
-zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck

Der Absud des Hirtentäschel hilft als Einlauf verwendet bei blutenden Hämorrhoiden.

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