Bärlapp ( Lycopodium clavatum )


Den Bärlapp kennt man auch unter dem Namen Drudenfuß, Gichtmoos, Harnkraut, Hexenkraut, Krampfkraut oder Schlangenmoos.
Die Ranken der moosartigen, immergrünen Pflanze können bis zu zwei Meter lang werden und kriechen mit ihren feinen, dünnen Wurzeln am liebsten über Waldböden dahin. Aus den Ranken  der vierjährigen Pflanze wachsen sieben bis zehn Zentimeter lange Stängelchen, aus denen sich im Sommer gelbliche Kolben entwickeln. Den darin enthaltenen Blütenstaub, auch Bärlappmehl genannt, verwendet man homöopathisch bei wundgescheuerten Hautstellen.Der Bärlapp ist radiumhaltig und man findet ihn in nordseitigen Hochwäldern und Waldrändern ab einer Höhenlage von 600 Metern.
Bei uns steht diese Heilpflanze unter strengem Naturschutz, darum bitte nicht selber pflücken, sondern den Bedarf in der Apotheke decken!

Der Bärlapp als Tee verabreicht hilft gegen:
– Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane
– Gicht
-Hämorrhoiden
-Hodenschmerzen, Hodenverhärtung
-Leberentzündung
-Nierengrießbildung und Nierenkolik
-Rheuma
-Verstopfung