Goldrute ( Solidago virga-aurea )

Die Goldrute kennt man auch unter dem Namen Goldraute oder St. Petrus Stab.
Die Heilpflanze kann eine Höhe von bis zu 80 cm erreichen und ist an der Spitze buschig mit goldgelben Blütensternen bewachsen.
Sie wächst gerne an Waldrändern, Wassergräben, Böschungen und auf abgeholzten Waldplätzen.

Man sammelt die Pflanze von Juli bis Oktober. Blüten und Blätter wirken kühlend und entwässernd.

Die Goldrute als Tee verabreicht hilft bei:
-Darmerkrankungen
-Darmblutungen
-Nierenerkrankungen
-Blasenleiden
-seelischen Belastungen
-schweren Gefühlsbewegungen



Frauenmantel ( Alchemilla vulgaris )

Den Frauenmantel kennt man auch unter dem Namen Frauenmänteli, Frauenhilf, Herrgottsmäntelchen, Marienkraut, Muttergottesmantel, Taublatt, Tauschüsselchen, Tränenschön oder auch Weiberkittel. Die sieben- bis neunlappigen Blätter des Frauenmantels sind halbkreisförmig mit einem festen Stengel. Die kleinen gelblich-grünen Blüten blühen von April bis Juni. Manchmal sogar länger.

Früh am Morgen zeigt sich in der Mitte der Blätter oft ein dicker Tautropfen, was der Pflanze die Namen Taublatt und Tauschüsselchen eingebracht hat.
Man findet den Frauenmantel an Wald und Wegrändern, an Hängen und auf feuchten Wiesen, aber auch in höheren Lagen und Gebirgsgegenden.
Man verwendet von der Pflanze das ganze Kraut und lässt es am besten auf dem Dachboden trocknen.

Der Frauenmantel als Tee verabreicht hilft bei:
-Menstruationsstörungen
-Weißfluß
-Unterleibsbeschwerden
-Unpässlichkeit in den Wechseljahren
-Muskel- und Gliederschwäche
-Blutarmut
-Verletzungen nach der Entbindung
-Erschlaffung des Unterleibes



Ehrenpreis ( Veronica officinalis )

Den Ehrenpreis kennt man auch unter dem Namen Allerweltsheil, Grundheil, Männertreu, Köhlerkraut oder Schlangenkraut.
Der am Boden kriechende Stängel ist behaart, die kleinen, gezackten Blätter schimmern silbrig. An der Spitze prangt eine hochstehende hellblaue bis violette Blütenähre.

Der Ehrenpreis wächst gerne auf trockenem Boden und um ihn zu finden, sucht man am besten von Mai bis August in Wäldern, auf gerodeten Flächen, an Hecken, Zäunen und Gebüschen, in Gräben, an Wegen und Waldrändern.
Es werden die frischen Blütenstände verwendet.

Der Ehrenpreis als Tee verabreicht hilft bei:
-Ekzemen
-Magen- und Darmstörungen
-Nervosität
-geistige Überanstrengung
-Gedächtnislücken
-Schwindelgefühlen
-Gelbsucht
-Harngrieß
-Gliederschmerzen durch Rheuma und Gicht



Brennnessel ( Urtica dioica )

Wer kennst sie nicht: die Brennnessel. Jeder von uns hat mindestens einmal im Leben schon mal die schmerzhafte Bekanntschaft der Brennnessel gemacht. Sie wird gerne als unerwünschtes Unkraut vernichtet, wo es nur geht. Dabei ist sie eine der stärksten Heilpflanzen, die wir kennen! Sie ist von der Wurzel, über Stengel und Blätter bis zur Blüte heilkräftig. Sie ist blutreinigend und gleichzeitig blutbildend.
Sie gehört zu den Nesselgewächsen. Der stark verästelte, gelbe Wurzelstock treibt einen hohen, vierkantigen Stengel, aus dem längliche, gezackte Blätter mit Brennhaaren wachsen. Die Große Brennnessel kann bis zu 150 cm hoch werden.
Man findet die Brennnessel an Mauern, Hecken, Zäunen, im dichten Gebüsch, auf Schutthalden und am Wegesrand und wenn Sie sie lassen, sogar in Ihrem Garten. Sie blüht von Juli bis September. Es gibt sie getrocknet in jeder Apotheke. Wenn Sie sie frisch sammeln möchten, achten Sie darauf, dass die Pflanze sauber und trocken ist. Wächst sie am Rand von befahrenen Straßen oder an Wegen, die viel zum „Gassi gehen“ benutzt werden, lassen Sie lieber die Finger davon und suchen sie sich eine einsame Stelle weitab von befahrenen Straßen.

Die Brennnessel als Tee verabreicht hilft bei:
-Nieren- und Harngrießbildung
-Nierenerkrankungen
-Erkrankungen und Entzündungen der Harnwege
-Leber- und Gallenleiden
-Milzerkrankungen
-Magenverschleimung
-Magenkrämpfe und –geschwüre
-Ermüdungs- und Erschöpfungszustände
-Wassersucht
-Bleichsucht
-Blutarmut
-Anämie
-Allergien
-Anfälligkeit für Erkältungen
-Gicht
-Rheumatismus



Beinwurz ( Symphytum officinale )


Den Beinwurz kennt man auch unter dem Namen Beinwell, Beinheil, Schwarzwurz, Kuchenkraut oder Wallwurz. (Nicht zu verwechseln mit der spanischen Schwarzwurzel, die nur für den Küchengebrauch bestimmt ist.)
Die Blätter der Heilpflanze laufen spitz zu und fühlen sich sehr rauh an. Die daumendicke Wurzel ist mehrjährig, außen dunkelbraun bis schwarz und innen weiß bis gelblich. Schneidet man sie auf, ist sie innen sehr schleimig und schmierig-fett.

Der Beinwurz wächst auf nassen Wiesen, Feldrainen, in feuchten Gräben, entlang von Gewässern, an Zäunen und auf Schutthalden.
Sie blüht den ganzen Sommer über. Die Wurzeln gräbt man im Frühjahr oder im Herbst aus. Da die Pflanze ein Tiefwurzler ist, braucht man dazu eine Spitzschaufel. Mit bloßen Händen ist da nichts zu machen.
Das frische Kraut sammelt man vor und während der Blütezeit.

Der Beinwurz als Tinktur verwendet hilft bei:
-Rheumatismus
-Gelenkschwellungen
-Wunden
-Verletzungen aller Art
-Quetschungen
-Blutergüssen
-Knochenbrüchen

Beinwurzblätter abgebrüht und als warmer Brei auf gelähmte Glieder gelegt, helfen, wenn die Lähmung durch Überanstrengung, Verrenkung, Verstauchung oder Schlaganfall verursacht wurde.

Warme Breiumschläge helfen außerdem bei:
-Krampfadergeschwüren
-rheumatischen Muskelverdickungen
-Gichtknoten
-Geschwülsten
-Nackenschmerzen
-schmerzenden Amputationsstümpfen
-Beinhautentzündungen

Ein Tee aus den Wurzeln des Beinwurz verabreicht, hilft bei:
-Bronchialkatarrh
-Beschwerden des Verdauungsapparates
-Magenblutungen
-Rippenfellentzündung



Cremiger Lidschatten selbst gemacht

In den heißen Sommertagen verläuft schon mal gerne das Make-up. Besonders Kayal und Lidschatten finden sich irgendwann unterm Auge wieder, wenn man viel geschwitzt hat. Eine Möglichkeit, dem puderigen Lidschatten mehr Festigkeit und Halt zu verleihen, ist ihn mit Vaseline zu vermischen. Man bröselt etwas von dem bunten Puder in eine kleine Schale und verrührt ihn mit einem kleinen Klecks Vaseline. Mit einem Pinsel oder dem kleinen Finger auftragen und das empfindliche Augenlid freut sich über etwas zusätzlichen Creme-Schutz.

Zu viel Wasser schädigt den natürlichen Säureschutzmantel der Haut!

Im Haushalt und auch in manchen Berufen, wie zum Beispiel als Friseurin, kommen die Hände viel zu oft mit Feuchtigkeit in Kontakt. Zu viel Wasser weicht die Haut auf, die Poren öffnen sich und die Haut verliert ihren natürlichen Säureschutzmantel. Im Normalfall baut er sich bald wieder auf, wenn man allerdings auch noch mit scharfen Reinigern herumhantiert, hat man bald ein handfestes Hautproblem!
Deshalb empfiehlt es sich bei länger andauernden Feuchtarbeiten geeignete Handschuhe zu tragen. Sie sollten lang genug sein, damit nicht doch noch von oben Wasser eindringt. Da sich schon nach kurzer Zeit in Gummihandschuhen Schweiß bildet, sollte man versuchen, evtl. unter die Gummihandschuhe ein Paar aus Baumwolle zu ziehen, die den Schweiß aufsaugen. Verwendet man mehrfach verwendbare Handschuhe mit Baumwollfütterung, sollte man diese nach jedem Gebrauch unbedingt umstülpen und von links gut trocknen lassen.
Allgemein gilt, seine Haut nie zu starken Säuren oder Laugen auszusetzten, das gilt auch für die Wahl der Seife. Ein PH-Wert von 5,5 ist für die Haut gut verträglich. Nach getaner Arbeit die Hände mit einer auf Öl basierenden Pflege- oder Fettcreme schützen, damit sich die Haut wieder erholen kann.

Viel trinken ist wichtig

Man soll 1,5 bis 2 Liter am Tag trinken. Das sagt sich so leicht. Normal trinkt man ja nur, wenn man Durst hat und kein Mensch füllt vorher sein Getränk in einen Messbecher, um zu checken, wie viel Milliliter ihm denn noch bis zu vollen zwei Litern fehlen.
Der Trick ist, morgens sich seine Tagesration schon bereit zu stellen und dann nicht nur dann zu trinken, wenn man Durst hat, dann ist es meistens schon zu spät. Sondern dann trinken, wenn man keinen Durst hat. Nämlich immer dann, wenn man an seiner Karaffe oder der Teekanne vorbei kommt. Bis Abends sollte man das geschafft haben. Ach ja! Und es zählt nur Wasser und Tee. Alkohol darf man nicht zu den 2 Litern dazurechnen.

Bärlauch ( Allium ursinum )


Den Bärlauch kennt man auch unter dem Namen Bärenlauch, Wilder Knofel, Ränsel, Waldknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Wilder Knoblauch oder Latschenknofel.
Der glatte, hellgrüne Stengel des Bärlauchs wächst aus einer länglichen Zwiebel, die von weißen, durchsichtigen Häuten umgeben ist und wird bis zu 30 cm hoch. Die weiße Blütenkugel entfaltet sich erst zwischen Mai und Juni, während die frischen, grünen, glänzenden Blätter bereits im April sichtbar werden. Die Blätter haben Ähnlichkeit mit dem giftigen Maiglöckchen und der ebenfalls giftigen Herbstzeitlosen. Da der Bärlauch aber schon von Weitem sehr stark nach Knoblauch duftet, sind Verwechslungen eigentlich ausgeschlossen.

Man findet den Bärlauch auf humusreichen, feuchten Wiesen, schattigen und feuchten Auen, unter Gebüschen und in Laub- und Gebirgswäldern.
Der Bärlauch verliert im getrockneten Zustand seine Heilkraft. Deshalb wird er immer frisch verwendet. Entweder kleingehackt als Garnierung auf dem Butterbrot oder als Gewürz auf Kartoffeln oder in der Suppe (ungekocht!). Gemischt mit Brennnesselblättern schmeckt er auch als Salat.
Um das ganze Jahr hindurch über die Heilkräfte des Bärlauch verfügen zu können bereitet man sich einen Bärlauchgeist, den man mit Wasser vermischt tröpfchenweise einnimmt.

Bärlauch frisch oder als „Geist“ eingenommen hilft bei:
-Entschlackung
-chronischen Hautkrankheiten
-unreiner Haut
-schwachem Gedächtnis
-Arterienverkalkung (vorbeugend)
-Durchfall
-Gasbildung und Koliken
-Verstopfung
-Würmern



Schwarztee gegen Augenringe

Augenringe! Kaum ein Make-up schafft es diese fiesen Dinger anständig abzudecken.
Also statt Abdecken, lieber verschwinden lassen, oder?
Brühen Sie zwei Beutel Schwarztee auf und lassen Sie sie gut abkühlen.
Wer es ganz kalt mag, kann die Beutel auch kurz in den Kühlschrank legen.
Dann ab aufs Sofa, entspannte Haltung einnehmen und die Beutel auf den Augen bzw. Augenringen platzieren.
Ein halbes Stündchen relaxen und die Behandlung in regelmässigen Abständen wiederholen, bis die Schatten verschwunden sind.
Es klappt nicht immer gleich vollständig beim ersten Mal, aber man kann bereits nach der ersten Behandlung eine deutliche Verbesserung erkennen.